Alles über Christian Fuchs
ÜBER DIE PERSON CHRISTIAN FUCHS


HOBBYS:

HAUSTIERE:

MEIN SPLEEN

NOCH WAS:



DER WERDEGANG VON CHRISTIAN FUCHS

Meine Karriere begann bei meinem Heimatverein SVg Pitten Hamburger, wo ich bereits mit 12 Jahren in der U17 mitspielte, und führte mich über den 1. SC Wiener Neustadt bis in die Nachwuchs-Teams des ÖFB. Das Nationaltrikot überzustreifen bedeutete mir damals so wie auch heute sehr viel. Den bis dahin größten Erfolg meiner Karriere konnte ich mit dem U17-Team bei der Europameisterschaft 2003 in Portugal feiern. Im Semifinale mussten wir zwar Spanien den Vortritt lassen, im Spiel um Platz drei konnten wir aber England 1:0 besiegen. In Wr. Neustadt setzte mich Coach Heinz Griesmayr bereits mit 15 Jahren in der Kampfmannschaft ein, damals lernte ich, mich körperlich überlegenen Spielern gegenüber durchzusetzen.

Nach zwei Saisonen bei Wr. Neustadt zeigte mit dem SV Mattersburg ein Bundesligist sehr großes Interesse und verpflichtete mich.

Trainer Werner Gregoritsch, ein geradliniger Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt, setzte mich mit 18 Jahren in meiner Premierensaison insgesamt 14 Mal ein, denn sein Credo lautete „Nicht das Alter, die Qualität zählt“. Wir erreichten 2006 und 2007 im das Cupfinale, mussten uns jedoch beide Male der Wiener Austria geschlagen geben. Der beste Rang in der Meisterschaft war Platz drei in der Saison 2006/2007. Wir qualifizierten uns dadurch und durch das Erreichen des Pokalfinales zweimal für die UEFA-Cup-Qualifikation, ein großer Erfolg für den Verein einer 7.000-Einwohner-Stadt. Für den SV Mattersburg absolvierte ich 141 Ligaspiele, erzielte dabei 12 Tore und gab 24 Torvorlagen.

Im Juni 2008 gelang mir der nächste Karriereschritt: ich unterschrieb beim VfL Bochum bis 2011 mit einer Option auf ein weiteres Jahr. Mein Bundesliga-Debüt feierte ich am 16. August 2008 gegen den Karlsruher SC. Ich durfte von Beginn an auflaufen und kassierte prompt in meiner ersten Partie die Gelbe Karte. Beim Rückspiel gegen den KSC am 1. Februar 2009 durfte ich abermals eine Premiere feiern: ich erzielte meinen ersten Bundesligatreffer – natürlich per Freistoss.

In meiner zweiten Saison in Bochum gelang mir als erster Bundesligaspieler der Geschichte, in drei aufeinander folgenden Spielen per Freistoss einen Treffer zu erzielen. Die Saison verlief aber für den Verein nicht nach Wunsch, der vorletzte Platz bedeutete den Abstieg.

Es fiel mir schwer, Bochum zu verlassen, doch ich strebe sportlich immer nach dem Besten. So habe ich mich entschlossen, im Sommer 2010 nach Mainz zum FSV zu wechseln, zunächst auf Leihbasis für ein Jahr. Es lief sensationell, Platz fünf vor namhaften Klubs wie Schalke 04, dem VfL Wolfsburg oder dem Hamburger SV bedeutete nicht nur den größten Erfolg, den der Verein feiern konnte, sondern auch das Highlight meiner bisherigen Karriere.

Mit dem Wechsel zu Schalke 04 habe ich eine weitere Stufe auf meiner Karriereleiter erklommen. In Gelsenkirchen zu spielen ist eine super Chance für mich als Fußballer, dieser Verein gehört in Deutschland in die Reihe der Topklubs.

Wie erwähnt konnten meine Nachwuchskollegen und ich große Erfolge feiern. Natürlich träumt man als Nachwuchs-Nationalspieler davon, auch einmal bei den „Großen“ das Teamtrikot überzustreifen. Dieser Traum erfüllte sich für mich am 23. Mai 2006, mit 20 Jahren feierte ich unter Trainer Josef Hickersberger mein Debüt und wurde bei einem Freundschaftsspiel gegen Kroatien (Endstand 1:4) eingewechselt. Das erste Mal in der Startformation stand ich am 11. Oktober 2006 gegen die Schweiz (Endstand 2:1).

Das erste große Highlight für mich als Teamspieler war die Heim-EM 2008. Obwohl ich in den Spielen zuvor immer in der Startelf stand und nicht wenige Experten mit meinem Einsatz auch in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Kroatien und Polen gerechnet haben, bot mich Coach Hickersberger erst beim dritten und entscheidenden Spiel gegen Deutschland auf. Leider ging das Bruderduell mit 0:1 verloren und wir erreichten nicht das Viertelfinale. Mein bislang einziges Tor im Teamdress gelang bei der 1:2-Heimniederlage am 17. November 2010 in Wien gegen Griechenland.

Mir wurde auch die Ehre zuteil, Kapitän der Nationalmannschaft zu sein. Es ist schon ein besonderes Gefühl, die Mannschaft mit der Binde am Arm aufs Feld zu führen.


DIE WEGBEGLEITER VON CHRISTIAN FUCHS

…weil sie mir einfach den Rücken freihält und mich immer unterstützt. Es ist nicht leicht für die Familie eines Fußballers, weil recht viele Umzüge innerhalb kurzer Zeit anstehen können. In unserem Fall drei innerhalb von ebenso vielen Jahren. Es ist wichtig sich auf jemanden jederzeit blind verlassen zu können!

…weil sie mich zum Fußball gebracht und mich immer unterstützt haben. Mein Vater warf mir die ersten Bälle zu, die ich versuchte, zurückzuspielen. Darüber hinaus wurde er Obmann des örtlichen Sportvereins SVg Pitten Hamburger, wo ich meine ersten Schritte als Fußballer tat. Meine Mutter weil sie mir immer den nötigen Rückhalt gab. Auch meine Schwester war für mich immer wie eine zweite Mutter. Sie war Vertrauensperson und Ansprechpartner und hatte immer ein offenes Ohr für meine Probleme. Und meine Schwiegereltern, weil sie mich auch immer unterstützen.

…weil er mein Talent erkannte und dementsprechend förderte. Er ist auch heute noch eine der wichtigsten Bezugspersonen für mich und ich suche ihn immer wieder auf, wenn ich in meiner Heimat bin. Auch die eine oder andere Trainingseinheit spulen wir noch gemeinsam ab.

... weil er für mich nicht nur aufgrund seines Jobs sondern auch als private Person wichtig ist. Wo gibt es das noch, man erreicht ihn rund um die Uhr, auf der ganzen Welt, gleichzeitig ist er noch sehr zuverlässig und ehrlich. Die Kombination Manager und sehr guter Freund ist nicht immer leicht, aber wir können diese beiden Seiten gut voneinander trennen und vertrauen uns blind.

…weil sie auf mich trotz meiner Jugend zählten. Sie waren bei Mattersburg von meinem Können überzeugt und vertrauten auf meine Stärken. Vor allem „Gregerls“ geradlinige, ehrliche und erdige Art hat mich beeindruckt. Ein Spieler kann sich solch einen Trainer nur wünschen, der mit Aufrichtigkeit ans Werk geht.

…weil er aus mir einen der besten Linksverteidiger der Deutschen Bundesliga formte. Er hat einfach an den richtigen Schrauben gedreht und mein Spiel entscheidend verbessert. Ich habe auch gelernt in gewissen Situationen über den Dingen zu stehen.
DIE VORBILDER VON CHRISTIAN FUCHS

…weil mich das französische Enfant Terrible in seinen Manchester United-Zeiten begeistert hat. Nicht umsonst genießt er auch heute noch bei den United-Fans Kultstatus. Natürlich war er ein sehr kontroversieller Spieler und einige seiner Taten – beispielsweise die Kung Fu-Attacke gegen einen gegnerischen Fan – sollte man sich nicht zum Vorbild nehmen. Aber die Art und Weise, wie er auf dem Platz agiert hat, hat mich in meinen Kindertagen fasziniert.

…weil er mich mit seinem tollen Offensivspiel beeindruckte. Als Jugendlicher versuchte ich, ihn zu kopieren, da er wie ich auf der linken Seite spielte und auch durch seine Standards immens viel Gefahr ausstrahlte.
DIE bislang 10 grössten momente seiner karriere

der erste Schritt in die richtige Richtung – Gregoritsch war begeistert, weil ich einerseits ausgeteilt habe (Kühbauer, Sabitzer) und ich aber auch einstecken konnte und immer wieder aufgestanden bin

am 23. Mai 2006 gegen Kroatien. Es war ein super Gefühl – acht Minuten, drei Ballkontakte, null Fehler ;-) – das Spiel hat mir aber gezeigt, dass ich körperlich noch viel an mir arbeiten muss und hinsichtlich Athletik und Kraft Aufholbedarf habe

eine besondere Sache, weil ich danach nach Deutschland wechselte – es war leider mein einziges Spiel bei der EM und deshalb war ich damals ein wenig enttäuscht..

der erste Streich meines Freistoßrekords – rettete uns kurz vor dem Spielende einen Punkt in Stuttgart. Jens Lehmann zu bezwingen, ist immer etwas Besonderes

ich war ehrlich gesagt sehr nervös vor dem Spiel, hatte vorher nie gedacht, dass das Tragen einer Schleife solche Auswirkungen haben kann. Ich war aber stolz, dass ich die Mannschaft als Erster aufs Feld führen durfte, ein absolut unvergesslicher Augenblick für mich!

Coach Marcel Koller ebnete mir den Weg nach Deutschland und schenkte mir von Beginn an sein vollstes Vertrauen. Eines habe ich ihm noch zu verdanken – er funktionierte mich zum linken Verteidiger um – eine gute Entscheidung.

historisches Spiel für Mainz und eine Begegnung, die in die Annalen der Deutschen Bundesliga einging. 2. Spieltag der Saison 2010/11, 28. August 2010, Wolfburg führte zuhause nach 30 Minuten 3:0, trotzdem verließ der FSV Mainz 05 den Rasen als Sieger – für mich das kurioseste Spiel in meiner Zeit bei Mainz.

Tausende Fans jubelten uns nach der erfolgreichen Saison zu, als ob wir die Meisterschaft oder ein großes Turnier gewonnen hätten – war echt toll, gerne wieder, ich könnte mich daran gewöhnen.

es macht mich besonders stolz, dass ich seit Beginn der Aufzeichnungen der Deutschen Bundesliga diesen Rekord inne habe – folgende Torhüter wurden bezwungen: Jens Lehmann (VfB Stuttgart), Jörg Butt (Bayern München) und Florian Fromlowitz (Hannover 96)

dies ist eine besondere Bestätigung meiner Leistung in der Saison 2010/2011, da sie keine Momentaufnahme eines einzigen Spiels, sondern die komplette Spielzeit berücksichtigt. Es ist eine große Ehre für mich, gibt mir allerdings auch erneuten Ansporn, diese Leistungen weiter zu bestätigen und mich zu verbessern.
COPYRIGHT 2011 CHRISTIAN FUCHS
Besuche Christian Fuchs auf Facebook Stars4Stars Melicena Premium Bio Speiseeis
Für Pressenanfragen, Interview-Wünsche etc. in Deutschland wenden Sie sich bitte an den FC SCHALKE 04. Für Anfragen aus Österreich, wenden Sie sich bitte an den ÖFB.